Unterstützung der deutschen Herren Padel Nationalmannschaft durch den DPB möglich!

 

 

Per E-Mail am Dienstag, 11. September 2018

 

DPV/DPB

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Jungels,

in der vorbezeichneten Angelegenheit nehme ich Bezug auf meine E-Mail an Sie vom 07.09.2018.

In der Zwischenzeit haben – auch verbandsübergreifend – zahlreiche Gespräche auf verschiedenen Ebenen und zwischen verschiedenen Personen stattgefunden, weil allseits das Interesse daran, wie es mit dem Padelsport in Deutschland weitergehen kann, sehr groß ist.

Fabian Schmidt hat mich im Namen der Nationalmannschaft sehr eindringlich darum gebeten, dass der DPB seine Entscheidung betreffend die WM in Paraguay noch einmal überdenken möge, da ansonsten die Teilnahme der spielstärksten Mannschaft ganz sicher nicht möglich sei. Der DPB- Vorstand und die weiteren Verantwortlichen des DPB haben deshalb darüber noch einmal sehr eingehend diskutiert und die Entscheidung getroffen, dass Bereitschaft besteht, auf der Grundlage der Telko vom 05.09.2018 Verantwortung für Organisation und Finanzierung der WM in Paraguay zu übernehmen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der DPV auf das für sich reklamierte Vetorecht betreffend die Nominierung/Aufstellung der Nationalmannschaft verzichtet.

Da die Zeit insoweit mittlerweile sehr drängt, benötige ich die verbindliche Antwort des DPV bis spätestens zum 14.09.2018.

Der DPB wäre sehr dankbar, wenn der DPV bis zum 14.09.2018 auch klarstellt, ob und ggf. in welcher Art und Weise er bereit ist, sich an der Organisation / Finanzierung der WM in Paraguay zu beteiligen. Die Gesamtkosten dürften nach ersten Schätzungen bei ca. 12.000,00 € bis 15.000,00 € liegen. Ein belastbarer Budgetplan wird derzeit erarbeitet. Sobald mir dieser vorliegt, werde ich diesen an Sie weiterleiten. Die E-Mail von Jasper Ahrens vom 10.09.2018 zum Thema „WM“ an Thomas Lönegren ist in vielerlei Hinsicht sehr bemerkenswert, ohne dass ich das an dieser Stelle weiter präzisieren möchte.

Mich hat mittlerweile auch Herr Hofen angerufen und nachgefragt, wie es weitergehen könnte. Ich habe darauf hingewiesen, dass ich in meiner ihm bekannten Stellungnahme vom 28.08.2018 die Position des DPB im Hinblick auf die Gründung eines 3. Verbandes im Einzelnen klargestellt hätte. Eine weitere Sitzung des Arbeitskreises würde aus meiner Sicht deshalb nur dann Sinn machen, wenn der DPV die 6 von mir gestellten Fragen beantworten würde. Die Antworten/Positionen des DPB dazu sind in meiner Erklärung vom 28.08.2018 enthalten. Warum der DPV dazu bisher noch nichts vorgelegt hat, ist mir angesichts der Gesamtsituation und des derzeitigen Zeitdrucks einfach nur noch unverständlich. Wenn keine Beantwortung erfolgen soll, so sollte das möglichst unverzüglich im Interesse aller Beteiligten klargestellt werden.

Für eine telefonische Rücksprache stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Messerschmidt 1. Vorsitzender DPB

 


 

 

Per E-Mail am Dienstag, den 7. September 2018

 

DPV / DPB

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Jungels,

in der vorbezeichneten Angelegenheit nehme ich Bezug auf der Homepage des DPV vom 05.09.2018 veröffentlichten Erklärung mit der Überschrift

„DPV- Vorstand stimmt Gründung eines neuen Verbandes zu“

Soweit es dort heißt, dass der DPV nunmehr von Seiten des DPB erwartet, dass die unverzügliche Klagerücknahme des TC Niddapark vom dem Amtsgericht Köln erfolgt, so möchte ich hiermit noch einmal ausdrücklich klarstellen, dass der DPB mit diesem Klageverfahren nichts zu tun hat und dieses Verfahren auch gerade im Hinblick auf die Frage der Gründung eines 3. Verbandes keinerlei Bedeutung hat.

Ich habe in meiner Ihnen bekannten Stellungnahme vom 28.08.2018 zu Inhalt, Ergebnis und Verlauf der Arbeitskreissitzung am 16.08.2018 sehr deutlich die Position des DPB zur Frage der Gründung eines 3. Verbandes klargestellt und um Beantwortung von sechs gestellten Fragen gebeten. Diese Antwort steht bis heute aus. Ohne die erbetenen Antworten kann und wird der DPB aber leider keine abschließende Entscheidung zur Frage der Gründung eines 3. Verbandes treffen können.

Wenn der DPV – Vorstand offenbar der Auffassung ist, diese Frage ohne Einbeziehung seiner Mitglieder bzw. ohne Durchführung einer Mitgliederversammlung entscheiden zu können, so stelle ich auch insoweit nochmals klar, dass das für den DPB auf keinen Fall gilt.

Auf die daraus resultierenden Konsequenzen habe ich ebenfalls in meiner Stellungnahme deutlich hingewiesen.

Es hat am 05.09.2018 eine Telefonkonferenz stattgefunden, die eigentlich nur zwischen Fabian Schmidt, Thomas Lönegren und Fran Gonzales geführt werden sollte. Ohne vorherige Informationen und damit auch unabgestimmt hat an dieser Telefonkonferenz aber auch Jasper Ahrens teilgenommen. Der DPB-Vorstand ist grundsätzlich bereit, die dort erreichten Ergebnisse zu unterstützen. Nicht akzeptieren kann der DPB-Vorstand aber das seitens des DPV für sich reklamierte Vetorecht im Hinblick auf die Normierung der Nationalmannschaft. Dies muss ausschließlich in der Entscheidungskompetenz der sportlichen Leitung und der Nationalmannschaft bleiben. Anders geht es nicht.

Die avisierte Unterstützung setzt aber auch voraus, dass für den DPB im Hinblick auf die Zukunft des Padelsports in Deutschland endlich eine klare Linie und belastbare Perspektive erkennbar wird, was bisher leider nicht der Fall ist. Dazu gehört insbesondere die Beantwortung der in meiner Stellungnahme vom 28.08.2018 an den DPV gestellten Fragen.

Wenn diese nicht beantwortet sollen, so wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn das möglichst zeitnah mitgeteilt werden könnte.

Für eine telefonische Rücksprache stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Messerschmidt 1. Vorsitzender DPB

Deutscher Padel Bund e.V.

Mühlheimer Str. 214 – 47057

Duisburg Registergericht: VR 4918 Amtsgericht Duisburg

Steuernummer: 109/5974/0825 Duisburg-Süd

 


 

Erklärung des DPB zu Inhalt, Verlauf und Ergebnis der Gesprächsrunde am 16.08.2018 in Hannover

Wie sich aus dem mittlerweile veröffentlichten Gesprächsprotokoll von Herrn Hofen ergibt, für dessen enormen Einsatz ich ihm im Namen des DPB noch einmal recht herzlich danken möchte, hat entgegen den Hoffnungen des DPB bei den verantwortlichen Gesprächsteilnehmern des DPV leider keine Bereitschaft bestanden, möglichst schnell und möglichst kostengünstig zu einer Einverbandslösung zu kommen, obwohl die daraus resultierenden negativen Konsequenzen bestens bekannt waren.

Die von den Herren van Dahle und Ahrens vorgebrachten Gründe gegen eine Nutzung der DPB-Plattform greifen nämlich ersichtlich nicht durch. Dem DPB ist – außer den Herren van Dahle und Ahrens – kein DPV-Mitglied bekannt, dass sich tatsächlich offen und sachlich gegen die im Raume stehende Verfahrensweise ausgesprochen hätte. Vielmehr ergab sich aus zahlreichen Gesprächen von verschiedenen DPB-Mitglieder mit DPV-Mitglieder geradezu das Gegenteil, wozu auch der DPV-Präsident Prof. Dr. Jungels hört. Die von Herrn Ahrens abgegebene Begründung würde im übrigen dokumentieren, dass persönliche Eigeninteressen/Animositäten Vorrang vor einem schnellen und zielgerichteten Fortkommen hätten, woran eigentlich niemand ein sinnvolles Interesse haben kann und darf. Bei objektiver Betrachtung ist auch überhaupt nicht erkennbar, welchen Vorteil die Gründung eines 3. Verbandes eigentlich überhaupt gegenüber der sofort möglichen Nutzung der DPB-Plattform haben soll. Ganz im Gegenteil: Der damit verbundene Zeitverlust und die damit verbundenen Zusatzkosten liegen klar auf der Hand. Eine plausible Begründung der Herren van Dahle und Ahrens dazu hat es bezeichnenderweise nicht gegeben.

Soweit Herr an Dahle ergänzend ausführt, dass es dann, wenn der DPV in die „DPB- Hülle“ einsteigen würde, im internationalen Kontext massive Nachteile gäbe, so hätte doch nichts näher gelegen, als dass die Verantwortlichen des DPV diese Frage schon lange mit der FIP hätten besprechen können, zumal sich die gleiche Problematik doch auch dann stellen würde, wenn nunmehr ein dritter Verband gegründet werden soll. Soweit Herr van Dahle darauf hinweist, dass die fehlende Gemeinnützigkeit bisher nur wegen einer Klage der „Gegenseite“ (wer ist damit gemeint?) gegen den DPV nicht hätte erreicht werden können, so ist nochmals ausdrücklich klarzustellen, dass es keine Klage des DPB gegen den DPV gibt, worauf bereits mehrfach hingewiesen wurde. Herr van Dahle weis das natürlich auch ganz genau, weil er selbst für den DPV den Prozess vor dem Amtsgericht Köln (Az: – 126 C 277/17 -) als dessen Verfahrensbevollmächtigter führt. Deshalb weiß er natürlich auch ganz genau, dass es im dortigen Prozess lediglich um Dinge geht, die primär mit der Frage der Erreichung einer Gemeinnützigkeit eigentlich nichts zu tun haben, denn das ist im wesentlichen zunächst erst einmal eine rein steuerliche Frage. Steuerliche Fragen sind jedoch nicht Thema des vor dem Amtsgericht Köln anhängigen Prozesses, so dass eine Beendigung des Prozesses deswegen sowieso gar nichts nützen würde.

Soweit Herr van Dahle in der Gesprächsrunde erklärt hat, dass ihn die Vergangenheit nur insofern interessiert, als er um Zusendung von angeblich beim DPB dazu vorhandener Unterlagen gebeten, diese aber bisher nicht erhalten habe, so ist ausdrücklich klarzustellen, dass der DPB über solche Unterlagen gar nicht verfügen kann und es auch niemals eine entsprechende Bitte gegeben hat. Weiterhin ist Herrn van Dahle positiv bekannt, dass sämtliche für ihn relevanten Unterlagen bereits Gegenstand des vor dem Amtsgericht Köln geführten Prozesses sind und er diese deshalb bereits bestens kennt.

Weiterhin hätte doch nichts näher gelegen, dass dann, wenn diese Behauptung tatsächlich zutreffen würde, man das bereits im Vorfeld der Gesprächsrunde in Hannover unter Vorlage geeigneter Unterlagen hätte ansprechen und möglicherweise auch klären können. Da all die Dinge, die eigentlich klar auf der Hand lagen, aber von den Verantwortlichen des DPV gar nicht erst mit dem Ziel einer Lösungsfindung angegangen wurden, dokumentiert das aus Sicht des DPB, dass die derzeit für den DPV verantwortlich handelnden Personen – mit ausdrücklicher Ausnahme von Herrn Prof. Dr. Jungels – niemals ein wirkliches Interesse daran hatten, zu einer gemeinsamen fairen und sachgerechten Lösung mit dem DPB zu kommen. Warum wurde z.B. nicht ein inhaltlicher und zeitlicher Fahrplan für die Gründung eines 3. Verbandes vorgelegt?

Eine wirklich sinnvolle Erklärung dafür: Leider Fehlanzeige!

Soweit Herr Ahrens in der Gesprächsrunde ausgeführt hat, trotz mehrfacher Bitte hätte der DPB die für eine Prüfung notwendigen Unterlagen (welche eigentlich!?) nicht zur Verfügung gestellt, so ist schon mit allem Nachdruck klarzustellen, dass es bereits eine solche Bitte/Anfrage niemals gegeben hat. Eine Aufnahme des DPV in den DPB stand im übrigen bereits seit der Gesprächsrunde in Dortmund schon aus haftungsrechtlichen Gründen nicht mehr im Raum.

Die Verantwortlichen des DPB sind weiterhin der Auffassung, dass eine Nutzung der DPB-Plattform die – wie oben dargelegt – bessere Lösung wäre, wären aber dennoch bereit, im Interesse der Zukunft des deutschen Padelsports an einer Neugründung eines 3.Verbandes mitzuwirken.

Auf Grund der Erfahrungen in den letzten 18 Monaten macht das aus Sicht der Verantwortlichen des DPB allerdings nur dann Sinn, wenn seitens des DPV folgendes klargestellt wird:

  1. 1)  Wer vom DPV soll Gründungsmitglied werden?
  2. 2)  Wie soll die Besetzung des Vorstandes geregelt werden?
  3. 3)  Wie soll der 1. Präsident gewählt werden? Wer käme in Frage?
  4. 4)  Wer ist derzeit tatsächlich Mitglied des DPV? (Der DPB hat derzeit 55 Mitglieder)
  5. 5)  Sollten nicht alle jetzigen Mitglieder des DPV und des DPB bereits von vornerein Gründungsmitglieder des neuen Verbandes werden (können)?     Dadurch würde man sehr viel Zeit und Kosten sparen können, weil alles bei entsprechender Vorbereitung bereits in der Gründungsversammlung besprochen und beschlossen werden könnte, einschließlich der Wahl des neuen Präsidiums. Der DPB wäre uneingeschränkt dafür.
           6) Wer soll alles Mitglied des neuen Verbandes werden können?

Dazu hat der DPB seine klaren Vorstellungen geäußert, an denen uneingeschränkt festgehalten wird.

Soweit Herr van Dahle in seiner E-Mail vom 20.08.2018 an Herrn Hofen ausgeführt hat, dass Herr Hofen an der Gründungsversammlung lediglich ohne Stimmrecht teilnehmen könne, so ist das für den DPB nicht nachvollziehbar. Wir alle sollten doch eigentlich froh sein, dass sich eine Persönlichkeit wie Herr Hofen dazu bereit erklärt hat, an verantwortlicher Position in einem neu zu gründenden Verband mitzuwirken. Aus Sicht des DPB wäre es sogar begrüßenswert, wenn Herr Hofen den Vorsitz des neuen Verbandes übernehmen würde.

Im übrigen sei angemerkt, dass eine Gründungsversammlung nur dann wirksame Beschlüsse fassen kann, wenn mindestens sieben stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind, wie sich aus den §§ 34, 56 BGB entnehmen lässt.

Herr van Dahle hat Herrn Hubert Bullach im Anschluss an die Gesprächsrunde in Hannover mitgeteilt, dass ab sofort für die Nationalmannschaft nur noch ausschließlich der DPV in Person von Herrn Fran Gonzales zuständig und entscheidungsbefugt sei. Da aber andererseits der DPV keine finanziellen Mittel hätte, die WM-Teilnahme der Nationalmannschaft in Paraguay zu finanzieren, müssten die Nationalspieler ihre Kosten leider selbst tragen. Wenn das dazu führen würde, dass einige Nationalspieler nicht fahren, möglicherweise sogar die ganze Mannschaft, wäre das dann eben leider so. Wirklich bermerkenswert!

Selbstverständlich akzeptieren die Verantwortlichen des DPB nach wie vor die Tatsache, dass lediglich der DPV berechtigt ist, eine Nationalmannschaft ordnungsgemäß melden zu können. Andererseits wäre es dem DPB auf Grund von Gespräche mit Sponsoren im Vorfeld der Gesprächsrunde von Hannover gut möglich gewesen, bei einem erfolgreichen Ausgang der Gesprächsrunde genügend finanzielle Mittel zusammenzubekommen, um die mit der WM-Teilnahme verbundenen Kosten begleichen zu können. Mal abgesehen davon, dass nun sehr viele potenzielle Sponsoren wegen des Gesprächsergebnisses (praktisch Null!) im höchsten Maße enttäuscht sind und deshalb der erfolgreiche Abschluss von Sponsorengesprächen jetzt mehr als fraglich wäre, was den Verantwortlichen des DPV bestens bekannt war!, sieht der DPB angesichts der jetzigen DPV-Erklärung keine Handhabe/Veranlassung mehr, sich an Organisation und/oder der Finanzierung der WM-Teilnahme der Nationalmannschaft bzw. beteiligen zu können. Dabei ist den Verantwortlichen des DPB selbstverständlich bewusst, dass das eine sehr schwerwiegende Entscheidung ist, jedoch wird derzeit leider keine andere Altnative gesehen. Der DPB hat mit dem Sichtungslehrgang und der WM- Qualifikation ganz erhebliche Vorleistungen – auch gerne – erbracht, natürlich in der Erwartung, dass die Gesprächsrunde in Hannover zu dem gewünschten Abschluss kommt. Deswegen ist die Enttäuschung nunmehr umso größer, dass aus rein egoistischen Motiven einzelner bewusst und zielgerichtet die Zukunft des Padelsports in Deutschland massiv behindert, möglicherweise sogar gänzlich in Frage gestellt wird. Dafür wird sogar bewusst die Nichteilnahme der Nationalmannschaft an der WM in Paraguay in Kauf genommen, was mindestens zu einem schweren Ansehensverlust führen dürfte.

Für den DPB ist es auch völlig klar, dass eine Zustimmung zu der im Raume stehenden Gründung eines dritten Verbandes unter gleichzeitiger Auflösung des DPB nicht vom Vorstand allein, sondern satzungsrechtlich nur durch eine Mitgliederversammlung erfolgen kann und wird. Der damit verbundene Aufwand/Zeitverlust wird erheblich sein.

So vieles wäre nicht nötig (gewesen), wenn seitens des DPV verantwortungsbewusst gehandelt worden wäre bzw. gehandelt würde. Leider ist das nicht der Fall.

Es ist jetzt Aufgabe der Verantwortlichen des DPV, ihre internen Positionen und Vorgehensweisen zu klären und transparent mitzuteilen. Aus Sicht des DPB wäre es wünschenswert, wenn Herr Prof. Dr. Jungels wieder in die Position mit allen Rechten und Pflichten rückt, die einem gewählten Präsidenten eigentlich grundsätzlich zusteht bzw. zustehen sollte. Die derzeitige Vorgehens- und Verhaltensweise von Herrn van Dahle (möglicherweise sogar mitinitiiert und/oder umgesetzt von den Herren Ahrens, Gonzáles Serrano, Pihan und Ströhl), insbesondere auch gegenüber dem gewählten DPV-Präsidenten, wirft für den DPB bedauerlicherweise leider immer mehr die Frage auf, ob zumindest mit Herrn van Dahle überhaupt noch erfolgversprechende Gespräche über eine gemeinsame Zukunft geführt werden können. Die Verantwortlichen des DPB sind insoweit mittlerweile leider sehr skeptisch geworden, was ich auch auf folgendes gründet:

Herr van Dahle hat ausweislich des Gesprächsprotokolls erklärt, dass er Gründungsmitglied der European Padel Association (EPA) sei.
Dazu hat Jani Gisbert Herrn Lönegren telefonisch mitgeteilt, dass eine Gründung der EPA zwar geplant, bisher aber noch nicht erfolgt sei und auch nur ausschließlich der verantwortliche Verband eines jeden Landes deren Mitglied werden könnte und nicht irgendwelche Einzelpersonen. Herr van Dahle könne schon deshalb gar kein Gründungsmitglied der EPA werden bzw. sein.

Die Verantwortlichen des DPB sind auch weiterhin grundsätzlich bereit, an einer erfolgreichen Zukunft des deutschen Padelsports mitzuwirken, jedoch nicht mehr um jeden Preis. Dafür wird allseits um Verständnis gebeten.

Dieser Erklärung beigefügt sind meine Schreiben vom 08.08.2018 und 09.08.2018 an Herrn Jasper Ahrens sowie vom 15.08.2018 an Herrn Frank Hofen. In Ergänzung möchte ich auf das Protokoll der Gesprächsrunde in Dortmund vom 27.04.2018 und meine ergänzenden Ausführungen dazu vom 30.04.2018 verweisen.

Jeder kann sich jetzt sein eigenes Bild machen und seine eigene Meinung bilden. Alles was helfen kann, ist wünschenswert. Gesprächsbereitschaft besteht seitens der Verantwortlichen des DPB grundsätzlichen immer. Vorschläge/Stellungnahmen sind herzlich willkommen.

 

Mit sportlichen Grüßen an Alle!

Jörg Messerschmidt

DPB Präsident

 


 

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Frank Hofen
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Protokoll
Gespräch Deutscher Padel Bund (DPB) und Deutscher Padel Verband (DPV)

Datum: 16. August 2018

Uhrzeit: 15.00 Uhr bis 18.50 Uhr

Ort:Central-Hotel Kaiserhof (Hannover)

Teilnehmer: Hubert Bullach (Vize Präsident DPB) Thorsten Hirsch (DPB) Holger van Dahle (Vize Präsident DPV) Jasper Ahrens (DPV)

Gesprächsleiter: Frank Hofen (hofmedia Kommunikation)

 

Padel Deutschland

Der vom Gesprächsleiter vorgelegte Plan >Gesprächsablauf (als Anlage anbei)< war die Grundlage der sich anschließenden Diskussion. Es wurde von allen Beteiligten noch einmal die Bereitschaft zu einem Dialog unter der Headline >Der Weg zu einem Verband< bestätigt. Man war sich auch einig, dass der Padel-Sport in Deutschland nur durch einen Verband repräsentiert werden kann. In der dann folgenden Diskussion wurden Themen erörtert, die unterschiedlich interpretiert wurden. Im Folgenden die Zusammenfassung:

  1. Protokoll vom 27. April 2018Der DPV interpretiert den Punkt 3.) des Protokolls, wie er dort als Headline geschrieben steht, als einen Vorschlag des DPB. Man sehe dies nicht als einen verbindlichen Beschluss an. In diesem Zusammenhang wurde darauf verwiesen, dass der Punkt 4.) des Protokolls >Vorschlag von Herrn Dahle< …einen neuen Verband zu gründen…aus Zeitgründen… nicht diskutiert wurde und daher auch Thema in diesem Arbeitskreis sein müsse.
  2. Positionierung DPBFür den DPB ist nach Aussage von Herr Bullach das Protokoll vom 27. April 2017 als ein gemeinsamer Beschluss anzusehen und von daher auch verbindlich.

Insofern solle man auch nicht mehr hinter diese Vereinbarung zurückfallen. Zudem würden durch die Umbenennung dann auch in punkto DPV-Altlasten keine Haftung mehr bestehen.

In diesem Zusammenhang erklärte Herr van Dahle, dass ihn die Angelegenheiten von früher nur insofern interessieren, als er beim DPB um Zusendung der dazu vorhandenen Unterlagen gebeten aber nicht erhalten habe. Die vor 2017 gewählten Personen seien nicht mehr im Amt. Alle heute handelnden Personen seien neu dabei und unbelastet.

Herr Bullach erklärte in diesem Fall auch, dass er seine Klage gegen die Aktivitäten Einzelner zurücknehmen würde. Klagepunkte sind unter anderem die damaligen Zahlungsvorgänge und fehlende Steuererklärungen. Außerdem besäße der DPV keine Gemeinnützigkeit und dies sei einer der Kritikpunkt des DPB am DPV. Unabhängig von dem Ausgang des Klageverfahrens (anhängig in Köln), könne daher nur über den DPB ein neuer Verband gegründet werden.

3. Positionierung DPV

Von Seiten Herrn van Dahle wurde ein sogenanntes >Friedensangebot< mit gedanklichen Überlegungen vorgetragen, welches Auswirkungen einer von der Gegenseite (DPB) gewonnenen Klage hätte. Dann würde der DPV die möglicherweise fehlenden Formalitäten nachholen. Man hätte aber immer noch zwei Verbände. Dann könne man die Klage auch gleich zurückziehen und einen gemeinsamen Verband gründen.

Den Weg zu einem neuen nationalen Padelsport-Verband – unabhängig von DPV und DPB – begründete Herrn Ahrens damit, dass es im DPV Bedenken gegen die Aufnahme in den DPB mit anschließender Umbenennung in den DPV gäbe. Die für eine Prüfung notwendigen Unterlagen sind trotz Bitten des DPB nicht zur Verfügung gestellt worden. Hier gehe es auch um >Symbolik< seitens der DPV-Mitglieder. Außerdem wisse man nicht, wie die FIP auf diesen Wechsel reagiere. Es gäbe derzeit Probleme um den FIP- Präsidenten Daniel Patti. Herr van Dahle ist außerdem der Ansicht, wenn der DPV in die >DPB-Hülle< einsteigen würde, es im internationalen Kontext massive Nachteile gäbe, weil die juristischen Personen nicht die selben seien. Diese könnten auch erst nach der nächsten FIP-Vollversammlug gelöst werden.

In Zusammenhang mit der fehlenden Gemeinnützigkeit des DPV wurde auf das laufende Klageverfahren seitens des DPB hingewiesen, auf Grund dessen man diese noch nicht beantragen könne. Wenn die Klage nicht mehr bestehe, hat nach Aussage Herrn van Dahle der DPV innerhalb von sechs Wochen seine Anerkennung als gemeinnütziger Verband.

  1. DiskussionAuf Grund dieser gegensätzlichen Positionen wurde inhaltlich in sachlicher Art und Weise diskutiert. Wobei die Gemengelage der Argumente vom nationalen Padelsport und deren Ausrichtung bis hin zur Bewertung des Internationalen Padelsport-Verbandes (FIP) und seiner aktuellen Situation reichte. Beide Seiten gaben mehrfach den Kenntnisstand ihres Wissens kund, was vom Unterzeichner nur zur Kenntnis genommen werden konnte. Ebenso wie die anstehende Gründung der European Padel Federation (EPA), deren Gründungsmitglied Herr van Dahle ist.Auch nach geraumer Zeit von mehr als zwei Stunden und dem damit verbundenen Austausch der jeweiligen Argumente, waren die Verbandsvertreter von DPB und DPV in punkto >Der Weg zu einem Verband< nicht weitergekommen.
  2. LösungsvorschlagAngesichts der diametralen Argumente und des fühlbaren nicht Weiterkommens fragte Herr Hirsch den Gesprächsleiter, ob er eine Meinung habe wie es weitergehen könne. Nach einer separaten Gesprächsrunde unter jeweils sechs Augen mit dem DPB bzw. DPV wurde seitens des Gesprächsleiters folgender Vorschlag gemacht:
    •   Es wird eine neuer nationalen Padelsport-Verband gegründet.
    •   Die Vertreter der in Hannover teilgenommenen Verbände beraten nun innerhalb ihres Präsidiums diesen Vorschlag. Zur Meinungsbildung wirdein Zeitfenster von 14 Tagen vereinbart.
    •   Im Anschluss daran erfolgt nach fünf weiteren Wochen die Gründungeines neuen nationalen Padelsport-Verbandes. Hierzu sind mindestenssieben Personen erforderlich.
    •   Unter der Leitung von Herrn Hofen nehmen dann mindestens von jedembisherigen Verband drei Personen zur Gründung des neuen nationalen Padelsport-Verbandes daran teil. Dies wären die sieben Gründungsmitglieder.
    •   Nach der Gründung des neuen nationalen Padelsport-Verbandes werden die bestehenden Verbände (DPB und DPV) aufgelöst. Diese Auflösungen sind unwiderruflich.

Nach der Gründungsversammlung muss der Verband sich eine neue Satzung geben. Auf der Basis der bereits erarbeiteten Satzungen des DPB und des DPV soll unter Hinzunahme eines Juristen, seitens Herrn Hofen wird zu gegebener Zeit eine Kontaktaufnahme zum DOSB bzw. LSB Nordrhein- Westfalen herstellen, aus dem Vereinsrecht eine neue Satzung erarbeitet werden. Daraus ergeben sich dann die weiteren satzungsmäßigen Aufgaben.

gez. Hubert Bullach (Vize Präsident DPB)

gez. Thorsten Hirsch (DPB)

gez. Holger van Dahle (Vize Präsident DPV)

gez. Jasper Ahrens (DPB)

Frank Hofen (Gesprächsleiter)
33790 HalleWestfalen, 22. August 2018

 


 

30.04.2018

 

ES IST GESCHAFFT!!!

 

Liebe Padelfreunde,

 

die Gesprächsrunde am 27.4.2018 in Dortmund unter der Leitung von Herrn Frank Hofen hat den erhofften Durchbruch gebracht: zukünftig wird es nur noch einen Padelverband in Deutschland geben! Und das ist gut und richtig so!

 

Das Gesprächsprotokoll von Herrn Hofen ist auf den Homepages der beiden Verbände veröffentlicht. Meine (ergänzenden / vertiefenden) Anmerkungen werden nur auf unserer Homepage veröffentlicht, obwohl außer Herrn van Dahle alle anderen Gesprächsteilnehmer mit diesen voll umfänglich einverstanden waren und einer gemeinsamen Veröffentlichung zugestimmt hatten, dieser aber bei seinem Veto blieb.

 

Ich kann deshalb nur hoffen, dass sich der Arbeitskreis seiner Verantwortung für die Zukunft des deutschen Padelsports bewusst ist und dieser auch – gegebenenfalls auch nur mit demokratischen Mehrheiten – gerecht wird. Alles andere wäre wirklich schlicht fatal!

 

Meinungen, Vorschläge und sonstige Hilfestellungen / Unterstützungen sind herzlich willkommen. Bitte sendet diese an mich unter: jmesserschmidt@mail.de. Ich werde diese dann an Herrn Hofen weiterleiten und möchte auf diesem Wege alle bitten, den jetzt gefunden gemeinsamen Weg nach besten Kräften zu unterstützen und dafür jegliche persönlichen, egoistisch motivierten Interessen zurückzustellen.

 

Wir alle haben ein Ziel und müssen, aber werden es auch schaffen.

 

 

Mit sportlichen Grüßen,

 

Jörg Messerschmidt

( Präsident des DPB )

 


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Frank Hofen

Klingenhagen 9

33790 HalleWestfalen

Telefon (05201) 828313

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Protokoll

 

Gespräch Deutscher Padel Bund (DPB) und Deutscher Padel Verband (DPV)

 

Datum:

27. April 2018

 

Uhrzeit:

16.00 Uhr bis 19.15 Uhr

 

Ort:

Dorint Hotel (Dortmund)

 

Teilnehmer:

Jörg Messerschmidt (Präsident DPB)

Hubert Bullach (Vize Präsident DPB)

Prof. Dr. Dirk Jungels (Präsident DPV)

Holger van Dahle (Vize Präsident DPV)

 

Gesprächsleiter:

Frank Hofen (Büro hofmedia)

 

 

Padel Deutschland

 

In einem offenen und konstruktiv sowie harmonisch geführten Gespräch mit der Headline >Der Weg zu einem Verband< wurden anstehende Sach- und Rechtsfragen vorgetragen und ausführlich diskutiert. Ergebnis dieses Gespräches ist, dass Einigkeit darüber besteht, dass zukünftig der Padel-Sport in Deutschland nur durch einen Verband repräsentiert wird. Zur Umsetzung wurde folgendes besprochen:

 

1. Arbeitskreis (AK)

 

Es wird ein paritätisch besetzter Arbeitskreis (AK) eingesetzt, der die weiteren inhaltlichen Schritte zu einem Verband erarbeitet. Jeder Verband benennt zwei Personen, die unter der Gesprächsleitung von Frank Hofen zusammenkommen. Bis zum 15. Mai 2018 werden dem Gesprächsleiter die Namen genannt, der dann schnellstmöglich den Arbeitskreis einberuft.

 

1.1 Mitgliedschaft

 

Eine zentrale Aufgabe des AK ist es, die bestehenden unterschiedlichen Mitgliedschaften und die damit verbundenen Stimmrechte in den beiden Verbänden zu lösen. Hierzu ist eine neue Satzung zu erarbeiten, die auch die Aufgabenverteilung und Zuständigkeiten des Vorstandes regelt.

 

2. Ein Verband

 

Ziel ist es bis zum 15. August 2018 den Padelsport in Deutschland nur noch durch einen Verband organisatorisch zu repräsentieren.

 

3. Vorschlag DPB

 

Der DPB wird bis zum 15. August 2018 eine Jahreshauptversammlung einberufen und auf seiner rechtlichen Verbandsgrundlage sich umbenennen in DPV. Somit hätte der neue DPV, was der jetzige DPV derzeit nicht besitzt, insbesondere die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Zugleich wäre der schwebende Rechtsstreit vor dem Amtsgericht in Köln zu beenden. Der alte DPV könnte dann liquidiert werden.

 

3.1 Neues Vorstandsgremium

 

Dies soll aus einem Präsidenten und sechs Vizepräsidenten bestehen, wobei diese sechs Personen paritätisch von DPB und DPV sein müssen. Herr Jörg Messerschmidt erklärte, dass er sich dahin gehend entschieden hätte, im Hinblick auf den geplanten Neuanfang für kein Amt im neuen Vorstand mehr zu kandidieren.

 

4. Vorschlag von Herrn von Dahle

 

Beide bisherigen Verbände werden aufgelöst und es wird ein neuer Padelverband gegründet. Dieser Vorschlag wurde aufgrund der fortgeschrittenen Zeit zunächst nicht intensiver diskutiert.

 

 

gez. Prof. Dr. Jungels (Präsident DPV)

gez. Jörg Messerschmidt (Präsident DPB)

 

Frank Hofen (Gesprächsleiter)

33790 HalleWestfalen, 05. Mai 2018

 


 

 

(nur auf der DPB Homepage):

Die ergänzenden und vertiefenden Anmerkungen des DPB Präsidenten:

 

Im Nachgang zur gemeinsamen Sitzung von DPB und DPV am 27. April 2018 in Dortmund haben die Herren Prof. Dr. Dirk Jungels, Jörg Messerschmidt und Hubert Bullach Anmerkungen zum Protokoll eingereicht. Die von Herrn Jungels und Herrn Bullach getätigten Anmerkungen sind in das Protokoll eingearbeitet, die von Herrn Messerschmidt sind nachfolgend. Sie könnten seiner Meinung nach als Grundlage für die Arbeit des paritätisch besetzten Arbeitskreises dienen. Seine Ausführungen im Einzelnen:

 

1. Der DPB e.V. wird bis spätestens zum 15. August 2018 eine Jahreshauptversammlung mit folgender Tagesordnung einberufen:

  •  aktueller Sachstandsbericht
  • Wahl eines Vorstandes
  •  Neufassung der Satzung
  • Neufassung der Beitragsordnung
  • Umbenennung von DPB in DPV

 

2. Der zukünftige Vorstand soll aus sechs Vizepräsidenten und dem Präsidenten bestehen. Die Posten der sechs Vizepräsidenten sollen paritätisch durch DPV und DPB besetzt werden. Namentliche Vorschläge dazu soll der Arbeitskreis der Mitgliederversammlung zur Abstimmung unterbreiten. Hinsichtlich des Amts des Präsidenten soll der Arbeitskreis entscheiden, ob dieser auch dazu einen Vorschlag der Mitgliederversammlung unterbreitet oder ob der Präsident durch die Mitgliederversammlung selbst in freier Wahl gewählt wird.

 

3. Der vorstehende Vorschlag zur weiteren Verfahrensweise beruht insbesondere darauf, dass der DPB e.V. bereits sämtliche Voraussetzungen erfüllen würde, die der zukünftige Vorstand für eine rechtssichere Arbeitsgrundlage benötigt, nämlich:

  • Anerkennung der Gemeinnützigkeit
  • vorhandenes Vereinskonto
  • alle notwendigen Eintragungen im Vereinsregister
  • vollständige und transparente Buchhaltung

 

4. Herrn van Dahle schlägt alternativ vor, einen neuen (also dritten) Verband zu gründen. Auf Nachfrage begründet Herr van Dahle seinen Vorschlag damit, dass damit von vorneherein sichergestellt sei, dass es keine Mitgliedschaften von Einzelpersonen (mehr) geben würde.

Insbesondere Herr Messerschmidt und Herr Bullach geben hierbei zu bedenken, dass eine derartige Vorgehensweise zum einen sehr viel Zeit benötigen und weitere Kosten verursachen würden und es angesichts der derzeitigen Gesamtsituation aus Sicht des DPB e.V. ein falsches Signal sein würde, bestehende Mitgliedschaften von Einzelpersonen per Satzung bzw. per Neugründung zu beenden.

 

4.1 Vielmehr sollte nach Auffassung von Herrn Messerschmidt versucht werden, zu erreichen, dass sämtliche Personen, die sich für den Deutschen Padelsport interessieren, Mitglied eines ortsansässigen Vereins werden. Seitens des DPB e.V. beständen auch erhebliche Bedenken, ob gewerblich tätige Standorte – unabhängig von einer diesbezüglichen Stimmrechtsproblematik – überhaupt Mitglied eines gemeinnützigen Vereins werden könnten, was Herr van Dahle bejaht. Hinsichtlich der Stimmrechte für Vereine könnte man sich an dem Modell des Tennisverbandes Niederrhein orientieren, der die Anzahl der Stimmrechte an die Höhe der Anzahl der Clubmitglieder knüpft.

 

4.2 Die Lösung dieser strategischen Frage (mögliche Arten der Mitgliedschaft) wird nach Übereinstimmung der Gesprächsteilnehmer eine wesentliche Aufgabe des Arbeitskreises sein.

 

5. Herr Bullach als Vertreter des TC Niddapark Frankfurt am Main e.V. erklärt seine Bereitschaft, den schwebenden Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Köln zu beenden, sobald Einigkeit über die neue „Struktur“ hergestellt und beschlossen wurde. Das könnte also spätestens nach der geplanten Jahreshauptversammlung erfolgen.

 

6. Die Bereitschaft des DPB e.V. zur Änderung des Vereinsnamens begründet Herr Messerschmidt auch damit, dass damit international, insbesondere gegenüber der FIP, eine zumindest namentliche Kontinuität dokumentiert würde und deshalb bei einem gewissen Entgegenkommen möglicherweise überhaupt keinerlei zusätzlichen Maßnahmen veranlasst werden müssten. Vorsorglich sollte das aber noch einmal mit Herrn Patti (FIP Präsident) telefonisch abgestimmt werden.

 

gez. Jörg Messerschmidt

Präsident DPB

Duisburg, 30. April 2018

 

Frank Hofen (Gesprächsleiter)

33790 HalleWestfalen, 02. Mai 2018

 

DPB Padel

Protokoll zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des DPB

Deutscher Padel Bund e.V.

  • Datum: Samstag 07.10.2017
  • Ort: Konferenzraum 1.OG. Hafenstr. 10, 45356 Essen
  • Beginn: 13:20 Uhr
  • Ende:    16:10 Uhr

Top 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Top 2: Wahl des Protokollführers/ Führerin

Top 3: Bericht des Vorstands zur aktuellen Situation DPB/DPV

Top 4: Abstimmung der Mitglieder für das weitere Vorgehen auf der MV:

Top 5: Vorstellung der Zielsetzung und sportlichen Ausrichtung des DPB

Top 6: Abstimmung und Beschluss neue Beitragsordnung des DPB

Top 7: Abstimmung zur Änderung der Satzung des DPB (siehe Anhang 1)

 

Wer Interesse hat, mit uns den deutschen Padelsport nach vor zu bringen findet hier unsere aktuelle DPB-Beitragsordnung und den DPB-Aufnahmeantrag.

 

Zeitgleich zur Mitgliederversammlung des DPB fand in Essen auch das Padel-Trainingscamp mit Jani Gisbert, dem Sportlichen Berater des DPB, und WPT-Profi Guga Vasquez statt. Anwesend waren an zwei Trainingstagen (Freitag und Samstag) deutsche Auswahlspieler sowie auch 2 niederländische Auswahlspieler und ein argentinischer Juniorenweltmeister. Am Sonntag folgte dann das Padel Turnier GPT-1.000 mit dem wohl stärksten Teilnehmerfeld des Jahres in Deutschland.

Auf dem Foto sind u.a. einige Teilnehmer des Trainingscamps, die Leiter Jani Gisbert und Guga Vasquez, und der DPB-Vorstand zu sehen.

 

GPT 1000 in Essen

Sehr starkes Teilnehmerfeld beim GPT-1.000 Turnier in Essen – Lokalmatadoren Lingen/Panske gewinnen dramatisches Finale

Die in Essen trainierenden Lokalmatadoren Daniel Lingen und Claudius Panske konnte am Wochenende ihren Heimvorteil nutzen und das GPT-1.000 Turnier der German Padel Tour in einem dramatischen Finale gegen Karwasz/Böhnke mit 3:6, 7:6 und 7:6 gewinnen.

Insgesamt wurde von allen Teilnehmern ein unglaublich starkes Leistungsniveau gezeigt, welches man hierzulande bisher selten gesehen hat. Dies zeigen auch die vielen engen Ergebnisse in den Vorrundenspielen.

Unter den vielen starken Teilnehmern waren unter anderem: 

  • Peter Bruijsten (niederländischer Top 10 Spieler, Spieler der World Padel Tour)
  • Christian Böhnke (deutscher Top 10 Spieler)
  • Franz Enz (Junioren-Weltmeister aus Argentinien)
  • Darek Nowicki (deutscher Top 10 Spieler, Spieler der World Padel Tour)
  • Jens Knippschild (ehemaliger Davis Cup Spieler, deutscher Top 10 Spieler)
  • Philip Karwasz (deutscher Top 10 Spieler)
  • Claudius Panske (deutscher Top 10 Spieler, Spieler der World Padel Tour)
  • Daniel Lingen (deutscher Top 10 Spieler)
  • Nacho Alonso (argentinischer Padel Trainer)
  • Mischa Nowicki (deutscher Top 10 Spieler)
  • Johannes Lindmeyer (deutscher Top 10 Spieler)
  • Berend Boers (niederländischer Top 10 Spieler)

Den ganzen Artikel und entsprechende Fotos gibt es auf Padel-Test.de.

Lesetipp: Deutsche Padel Rangliste

 

GPT 1000 in Essen

DPB-Trainingscamp mit Jani Gisbert und WPT-Profi Guga Vasquez voller Erfolg

Der Sportliche Berater des DPB, Jani Gisbert, hat vom 06. bis 08. Oktober das Trainingscamp des DPB in Essen (TVN) geleitet und konnte sich dabei einen Eindruck der Spielstärke der deutschen Spielerinnen und Spieler holen. Dabei wurde er vom WPT-Spieler Guga Vasquez (derzeit Nr. 42 der Weltrangliste) tatkräftig unterstützt.

Im Fokus standen dabei besonders Trainingsmatches, um sich einen realen Eindruck über das taktische Know-How der Teams zu verschaffen.
Darauf basierend konnte Jani Gisbert zusammen mit den Spielern Ideen und Verbesserungsansätze aufzeigen und diskutieren.
Insgesamt nahmen über 20 Top-Padel-Spielerinnen und Spieler teil, die trotz anstrengendem Training auch viel Spaß hatten (siehe Fotos).

Am Sonntag wird Jani dann die Spielerinnen und Spieler unter Turnierbedingungen beim GPT 1.000 beobachten und betreuen.

Hier ein paar Impressionen vom Padel-Trainingscamp des Deutschen Padel Bundes in Essen:

 

Mega Padel Event: GPT-Turnier und DPB-Trainingscamp in Essen komplett ausgebucht

Das Trainingscamp des Deutschen Padel Bundes am 07. und 08. Oktober 2017 in Essen unter Leitung von Ex-WPT-Profi Jani Gisbert (Sportlicher Berater des DPB) ist mit 10 Padelspielerinnen und 16 Padelspielern komplett ausgebucht.
Das Training ist für Zuschauer offen und findet am Freitag von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr sowie am Samstag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr sowie von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr statt.

Als besonders Spezial wird der argentinische Padel-Profi Guga Vazquez das Training von Jani Gisbert am Freitag und Samstag unterstützen.
Der 32-jährige WPT-Spieler hat derzeit den 42. Platz der World Padel Tour inne und hat bereits gegen bekannte Größen wie Marcello Jardim, Ramiro Moyano und Miguel Lamperti gewinnen können.

Nach dem Trainingscamp findet dann am Sonntag ein GPT-1.000 Turnier der Herren (Kategorie 1) statt. Hier nehmen neben den meisten Trainingsteilnehmern auch weitere Spitzenteams teil.
U.a. sind auch Spieler der holländischen Nationalmannschaft, der ehemalige Davis Cup Spieler Jens Knippschild sowie der argentinische Junioren-Weltmeister Franz Enz mit seinem Partner Julio Moraleda gemeldet.
Es wird also ein Padel Fest der absolut höchsten Spielstärke geboten – das Turnier ist für Padel-Interessierte eine einmalige Gelegenheit auf solch hohem Niveau Padel in Deutschland anschauen zu können.
Das Turnier startet am Sonntag um 09.00 Uhr und endet voraussichtlich um 18.00 Uhr.

Padel-Profi Guga Vazquez bei der Arbeit:

Padel Profi Guga Vazquez

Padel Profi Guga Vazquez

Eine Übersicht aktueller Padel Turniere gibt es beim DPB-Kooperationspartner Padel-Test.

Trainingscamp in Essen mit Jani Gisbert, Sportberater des DPB, plus GPT-Turnier für Damen und Herren

DPB Trainingscamp Essen

Erfolgreiches DPB Trainingscamp in Essen mit Alberto Melgar

Der Deutsche Padel Bund hat vom 07. bis 09. September 2017 auf seinem DPB-Trainingsstützpunkt in Essen zusammen mit dem DPB-Coach Alberto Melgar ein dreitägiges Padel-Trainingscamp veranstaltet.

Eingeladen waren hierzu die derzeit besten deutschen Padel Spieler der Damen und Herren. Dieser Einladung ins DPB- Trainingscamp folgten:
Janina Kummetz
Caro Langerbein
Nicola Nothoff
Kirsten Wiegard
Maike Petersen
Johannes Lindmeyer
Yannik Mann
Claudius Panske
Marcel Krosser
Franz Enz (argentinischer Jugendnationalspieler, der derzeit in Deutschland lebt)
Mischa Nowicki
Daniel Lingen
Pablo Andres (WPT-Spieler, der in Spanien wohnt und einen deutschen Paß hat)
Christian Böhnke
Darek Nowicki
Phillip Karwasz

Diese 16 Teilnehmer hatten nicht nur viel Spaß beim Training, sondern konnten in insgesamt 24 Trainingsstunden und 10 Trainingseinheiten einiges an Padel-KnowHow mitnehmen.

DPB-Trainer Alberto war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Trainingscamp und der positiven Einstellung der Trainingsteilnehmer. Auch von Spielerinnen und Spielern gab es durch die Reihe super Feedback und man freut sich bereits auf das nächste DPB-Trainingscamp vom 06. bis 08. Oktober 2017. Weitere Infos hierzu werden in Kürze auf der Webseite veröffentlicht.

Neben Vertretern des DPB waren glücklicherweise auch über 100 Zuschauer anwesend, da ein Tennisturnier wegen schlechtem Wetters in die TVN-Halle verlegt worden war. Diese staunten nicht schlecht, über das hohe Leistungsniveau und wie dynamisch und spektakulär die Ballwechsel beim Padel sind! Auch von denen werden sicherlich einige wiederkommen – dann aber selber auf dem Platz stehend!

Webseite des DPB geht online

Endlich ist es soweit: die Webseite des Deutschen Padel Bund ist online. Hier finden Padelspieler nicht nur alle wichtigen Informationen rund ums Thema Padel, sondern auch die aktuellen Padel Ranglisten, die Turniere der German Padel Tour GPT sowie die Ansprechpartner für die einzelnen Ressorts des DPB.

Und wenn doch mal eine Frage auf der Seite unbeantwortet bleiben sollte, dann nimm bitte Kontakt mit uns über das Kontaktformular auf.

Vielen Dank und sportliche Grüße,

Euer Team vom DPB

Offener Brief

Hallo liebe Padel-Freunde!

Wir sind auf einem guten Weg!

In den letzten Wochen haben wir mit vielen Padel-Begeisterten (Standorten, Spielern, Trainern etc.) gesprochen, um die aktuelle Situation von Padel in Deutschland zu analysieren.

Dabei waren wir auch selbstkritisch – wir haben bisher zu wenig kommuniziert und vielen Externen erschien der DPB als zu intransparent und zu sehr auf Turniere fokussiert.

Dies wird sich nun ändern. Wir werden ab sofort über unsere Webseite (Launch in Kürze) und Facebook offen und transparent kommunizieren, was wir machen.

Themen werden u.a. sein: Standortbetreuung, Aktive Platzbau-Programme, Jugendförderung, Sponsoring, Trainerausbildung, Konzepte für Spitzensport & Breitensport, Unterschiedliche Padel-Turnierserien für Jugend, Frauen, Männer, Ü45, Ü55, Pressearbeit, …

 

Wir wollen nicht in einer kleinen Gruppe entscheiden, was gemacht wird, sondern mit Euch zusammen neue Wege und Konzepte entwickeln, um Padel in Deutschland endlich professionell und strukturiert aufzustellen.

Zu den obigen Themen wird es einzelne Ressorts geben.

Dafür brauchen wir Euch. Eure Ideen, Eure Erfahrungen und Eure Mitarbeit.

Deswegen würden wir uns sehr freuen, wenn Ihr Mitglied im DPB werden würdet.

Nur gemeinsamen, mit einem großen und starken Team, welches an einem Strang zieht, können wir vorwärts kommen.

Im Anhang findet Ihr daher einen DPB-Aufnahmeantrag (jede “natürliche Person” kann Mitglied werden).

Bitte füllt diesen aus und seid dann am 07.10.2017 bei der Mitgliederversammlung in Essen dabei.

 

Als Anhang zu dieser Mail erhaltet Ihr die Kopie der Tagesordnung nebst Aufnahmeantrag des DPB.

 

In diesem Sinne und bis bald in Essen.

Deutscher Padel Bund e.V.

gez. Der Vorstand

 

Deutscher Padel Bund e.V.

c./o. Jörg Messerschmidt

Mühlheimer Str. 214

47057 Duisburg

Registergericht: VR 4918 Amtsgericht Duisburg

Steuernummer: 101-5764-1406 FA Dinslaken

Vorstand: Jörg Messerschmidt – Thomas Lönegren – Hubert Bullach